Freitag, 20. Juli 2012

Frau Emma ist bei mir barock...

... gerade wollte ich euch zeigen, wie "Frau Emma" bei mir geworden ist, welche ich mir aus dickem Jersey in schwarz mit grauen Ringeln genäht habe. 

Da ist plötzlich der Kamera Akku leer. Sagen wir mal so, es ist auch besser so. 

Von vorne mag es vielleicht noch gehen, aber die Zeiten wo mir ein Gummizug-Ausschnitt stand, liegen schon weit hinter mir. Aus mir wird keine Esmeralda mehr werden. 

Jetzt habe ich die Alternative, dies Ganze als den Anfang eines hervorragenden Schlafanzugs zu betrachten, sprich´ die Hose dazu noch nähen oder alles auftrennen und die Weite aus Vorder- und Hinterteil rauszunehmen. Danach dann alles zu einem einigermaßen körpernahem T-Shirt gestalten. 

Letzteres wird geschehen, aber nicht heute. Heute liefere ich also nur einen Teaser und später ein richtiges T-Shirt.
Dies Bild kann nur einen Ahnung vermitteln, mehr war nicht drin.
Außerdem sage ich Tschö für eine Weile. 

Ich gehe die Sonne suchen. Der Sommer kommt ab diesem Wochenende auch hier vorbei und das werde ich mir nicht entgehen lassen. 

Bis demnächst also wieder hier bei mir. 

 Eure

Sonntag, 15. Juli 2012

Goodbye Lilliyfee...

...es war schön mit dir, aber du bist leider in die Jahre gekommen und mal ehrlich, der Lack ist ab. 

Das ist das Tablett von M., welches ich irgendwann mal mit Serviettentechnik verschönert habe. Darunter verborgen ist ein Leopardenmuster. Ging für mich gar nicht und darum hatte ich das Tablett M. geschenkt. Wie man sieht wurde es mächtig genutzt. 
Teeränder sprechen Bände.
Nun Regentage sind dafür da sie zu nutzen und Servietten hatte ich mir auch schon zurecht gelegt. 

Als Erstes also mit Acryl in weiß anstreichen, damit Lillyfee auch wirklich nicht mehr zum Vorschein kommt. Und dann die Servietten zuerechtschneiden und mit Art Potch überstreichen. Fertig. 

Wobei ich noch einmal mit Klarlack rübergehen werde, aber den habe ich gerade nicht parat. 

Ich selber, hätte es noch bunter getreiben, allerdings kam M. nach Hause und war entsetzt. 

Ja, ich gestehe, ich hatte nicht so wirklich gefragt, ob ich denn das Tablett überarbeiten darf, (hatte wohl ausgeblendet, dass ich das Tablett verschenkt hatte, steht es doch zum Gebrauch immer in unserer Küche rum). Bin auch Diskussionsmüde. 

Deshalb der Kompromiss, nicht mehr Buntes und nächstes Mal gefälligst fragen!!! 
Sie hat ja recht! 

Eure

Freitag, 13. Juli 2012

Women´s night... im Bauhaus...

... gestern fand diese um 20:00 Uhr statt und ich war tatsächlich dort, in Düsseldorf-Grevenbroich. Damit es mehr Spaß macht, mit einer Freundin. 

Wir waren recht früh da und wer hätte das gedacht, es war richtig Andrang vor Ort. Zuvor hatte ich mich im Internet für den Bosch-Maschinen- und den Alpina-weiß Workshop angemeldet. Klar ich dachte so bei mir, erst einmal die Grundlagen vertiefen. 

Wie sich kurz nach der Anmeldung herausstellte war es gut, dass wir eine 1/2 Stunde zu früh dort waren. Denn außer uns so erfuhren wir später, bildeten die Frauenmenge ca. 200 Teilnehmerinnen. Man glaubt es kaum. 

Nach der Anmeldung und einer Losnummer schlenderten wir zu unserem "Empfangsbereich" und wurden mit Sekt, Saft und alhoholfreien Getränken empfangen. Auf den bereitgestellten Tischen der Bierzeltgarnituren hatte man sich auf Frauen eingestellt. Rohkostteller zum Dippen, kleine Frikadellen und Obst luden zum Schmaus ein. 

Ein Entertainer als "Hausmeister" verkleidet, mit dem Namen Anton sang und brachte die Frauen in Stimmung. Das ist ja so gar nicht meins und so wußte ich nicht ob mitswofen sollte oder mich schämen. Wer sich drauf einlassen kann, es war schon lustig.

 
Anton
Dann wurden wir eingeteilt. Unsere Männer und Frauen kamen und haben Ihre lernbegierigen Frauen unter Johlen und Klatschen eingeteilt. 

Meine Erste Station war Alpinaweiß. Zuerst etwas überheblich saß ich da und dachte, ich wüßte schon alles übers Streichen, habe ich es doch schon öfter gemacht. Aber tatsächlich war für mich etwas Neues dabei. 

Genauso, ging es mir bei der Bohrstation. Ich weiß jetzt genaueres über Dübel, Schrauben, Bohrergrößen. Habe gebohrt, gedübbelt. Gesehen, wie man mit einem Diamantbohrer in Fliesen bohrt, ohne dass sie kaputt gehen. 
Kann jetzt Fliesen an der Fuge rausschneiden etc. 



Es hat nicht das Niveau wie ein Volksschulkurs, aber mit dem Anspruch bin ich ja auch nicht dahingegangen. Natürlich ist das eine Verkaufsaktion. Zwar nicht an dem Abend. Aber wir alle wissen, Frauen kaufen gerne ein und ganz bestimmt, wenn sie von etwas überzeugt sind. 

Sollte ich eine neue Bohrmaschine brauchen oder streichen wollen, mein Weg würde ins Bauhaus führen. Von daher ist das Ganze für die Betreiber sicher ein großer Erfolg, denn Frauen kommunizieren gerne und sind somit vervielfältiger von Informationen. 

Was mir nicht klar war, die Klientel derer die teilnahmen, ging von der Frau die ihren Mann verloren hatte und jetzt selber mal einen Spiegel aufhängen wollte, über Freundinnen, zu Müttern die mit ihren pubertierenden Kids dort auftauchten. 

Was ich eine Klasse Idee fand und weshalb ich also beim nächsten Mal meine Großen mitnehmen werde. Damit auch sie am Ende sagen:"Vor den Maschinen braucht man keine Angst zu haben, die müssen vor Euch Angst haben". 

Wer die Möglichkeit hat und Lust dazu, greift sich einfach ein Freundin und ab geht es. Es ist umsonst und garantiert einen kurzweiligen Abend. (Vielleicht lasst ihr euch von jemandem hinfahren und abholen,- wegen dem fliessenden Alkohol). 

Eure

Korrigiert...

... ich habe mich nochmal an dem gestrigen Kleid versucht und einen Jerseystreifen mit Ringeln eingesetzt. Theoretisch finde ich es so ganz gut. Allerdings ist es jetzt noch enger geworden und daran kann ich zur Zeit nichts ändern. 



Ein Lehrstück sozusagen. Ich finde es noch hart, wenn nicht immer alles klappt, was man sich so vornimmt, aber so ist das wohl und ich bin ja nicht die Einzige der das passiert. 

Was ich übrigens toll finde ist, wenn ich ein Problem habe, gehe ich in meine Blogs, die ich gerne lese und schaue wie ihr Fehler behebt oder hole mir da Lösungsideen. Das hilft mir echt weiter. 

Ohne das Bloggen wäre ich überhaupt noch nicht so weit wie ich zur Zeit bin mit dem Nähen, bringe ich es mir doch selber bei. Wenn das keine gute Aussicht ist am 13. dann weiß ich auch nicht. 

Trotzdem glücklich

Eure


Donnerstag, 12. Juli 2012

Mit voller Kraft zurück...

... oder so ähnlich heißt es an Bord. 
Gestern habe ich also meinen abgeänderten Onionsschnitt genäht. Ich war wohl zu euphorisch. Anstatt 3cm an der Seite wegzunehmen, wären 2 cm besser gewesen. Jetzt muss ich wohl Sit ups machen, um mehr Taille zu bekommen.



Ach und mein freestyle Abschnitt an der Rocklänge ging auch daneben. Siehe Knie. 
Jetzt habe ich ein Strandkleid mit der Anmutung eines Tennisdresses, wenn ich weiße Socken und Turnschuh trage, nur dass ich kein Tennis spiele.



Den Ausschnitt finde ich ganz ok. habe einfach den Knoten weggelassen und zwei Abnäher gesetzt.


 Also auf zur Schadensbegrenzung. Ich habe einiges ausprobiert, mit Stoff dranhalten. Eine Spitze unten ansetzen ginge, aber ich bin dann sehr bayuwarisch. 

Anderen Jersey unten rum? Habe gerade nichts passendes da. Tendiere zu grau. 

Ich könnte ja auch mal eine weiße Leggings versuchen, aber die Knie werden davon auch nicht weniger. 

Was ich gerade da habe ich nicht rot/grauer Ringeljersey. Ich glaube, wenn ich davon was in der Mitte einsetze, dann rutscht der Rock runter und dann ist alles gut.



Habt ihr noch irgendwelche andere Ideen? 

Bin dafür noch offen.

Eure


Dienstag, 10. Juli 2012

Immer noch in der Jugendwelt unterwegs...

...ich kann im Moment nicht so richtig Lesen. Wobei, was ist schon richtiges oder 
falsches Lesen? Jedenfalls arbeite ich noch einen Stapel Jugendbücher ab, 
den mir meine Freundin ans Herz gelegt hat. Sie hat sie gelesen und alleine das hat 
mich neugierig gemacht. Meine Freundin ist 65 und liest diese Bücher zusammen mit ihrem Mann,
der noch etwas älter ist. Und wenn die mir was empfiehlt, dann hat das schon Hand und Fuß. 

Nach Jenny Valentine bin ich nun bei Marie Bertherat gelandet.
Ein Sommer am Montparnasse. 


Der Klappentext sagt dies: 
"Mouchka ist 14 Jahre alt und lebt im Pariser Bezirk Montparnasse. Durch Zufall findet sie das geheime Tagebuch ihrer Mutter, einer Fotografin, sieben Jahre nach deren tragischem Tod. Darin hat sie die Geschichte ihrer abenteuerlichen Flucht aus der Sowjetunion, zusammen mit dem berühmten Tänzer Rudolf Nurejew, festgehalten. Eines Tages begegnet Mouchka dem attraktiven Gabriel, der in einer Antiquitätenboutique jobbt. Sein Vater ist vor sieben Jahren irgendwo in Afrika untergetaucht.

Ich sage das:
Zunächst einmal musste ich mich vom vorherigen Buch lösen. Diese Sprache ist nicht so lustig und leicht, eher ruhig und zart. Beide Protagonisten erzählen aus ihrer eigenen Perspektive abwechselnd. So erlebt man die jeweilige Person sehr intensiv und kann sich gut in deren Gefühlswelt hineinversetzen. Zusätzlich, sozusagen als "Guddi" lernt man aus  Mouschkas Sicht viel über das vergangene Russland, Gabriel steht für Paris.
Je mehr ich las, um so mehr fesselte mich die Geschichte. Es war schön, mitzuerleben, wie sich die Beiden finden und sich eine zarte Liebe entwickelt, in die  sich beide immer mehr verweben mit ihren Schicksalen, als man am Anfang für möglich hält.
Spannend auch, wie Mochka ihre tote Mutter durch das Tagebuch entdeckt und Gabriel die Wahrheit über seinen Vater herausfindet.

Kann ich es weiterempfehlen? 
Wem würde ich dies Buch schenken? Jemandem der gerade sein Repertoire an Gefühlen entdeckt. Erste zarte Liebe, Aufruhr der Gefühle. Missverständnisse.  Jemandem der mehr braucht, als Kuss und immer-gut-drauf-sein Athmosphäre.

Je nach Entwicklung ab 14 Jahre.

Demnächst folgen noch zwei Jungsbücher jenseits von "wilden Kerlen".

Eure



Sonntag, 8. Juli 2012

Knotenkleid...relauncht....

...vor einiger Zeit habe ich hier mein erstes Knotenkleid gezeigt und dachte so bei mir, " das war wohl auch dein Letztes". 

Ich war ziemlich unglücklich über das Auftragen des Stoffes über meinem Bauch. 
Da ich nun einmal einen Bauch habe, möchte ich den nicht auch noch extra betont haben. Somit landete das Kleid im Schrank und ich war mies gestimmt. 

Heute habe ich es wieder hervorgezogen und kurzen Prozess gemacht. Nach dem Motto, entweder es wird was oder es landet in der Tonne. 

Ich habe einfach alle Raffungen weggelassen und an jedem Rand 3cm weggeschnitten. Macht insgesamt 12cm weniger Stoff um mich herum. Und weil ich gerade dabei war, habe ich unten auch nochmal mindestens 3cm weggeschnitten. 

So ist es jetzt kürzer, aber immer noch knieumspielend, was ich wohl brauche,
habe ich keine Gazellenbeine. 

Nun kann ich eine körpernahe Form tragen, ohne wie eine Presswurst auszusehen.
Falls jemand von euch das nachmachen möchte, bitte auf eigene Gefahr, bei mir ist es gut gegangen, ich kann aber keine Gewähr für euch übernehmen.


Wem das klar ist, dem wünsche ich viel Experimentierfreude, bei mir hat es sich gelohnt.
Das wird jetzt mein aktueller Kleiderschnitt.


Eure



Donnerstag, 5. Juli 2012

...kurzer Blick in den Himmel.. Beauty ..#26/12...

...heute ist das Leben wieder schön.
Auf dem Weg zum Finanzamt (ich habe da gerade den Steuerordner unterm Arm, verspätet wie immer, aber fertig) werfe ich einen Blick in den Himmel. 

Links von mir ist noch alles ok. 



Rechts von mir schiebt sich was zusammen. 



Zweimal *Klick* gemacht und ab damit in den Blogg.
Denn heute ist Donnerstag und da kommen viele Fotos auf Nic´s Blog zusammen.

Heute haben alle Mitmacherinnen in Blau gemacht.
Heißt das Thema doch auch so "I see blue skies". 

Ich bin dabei, du auch? 




Mittwoch, 4. Juli 2012

wieder Mittwoch..

... es ist mal wieder Mittwoch, die Zeit läuft nur so davon. 

So richtig was Neues gibt es nicht zu berichten. Jeden Morgen schauen ob die 
Handwerker kommen, parat stehen. Schnell Lampen besorgen, weil jetzt gerade die Decke abgehangen wird und nicht wie gestern noch besprochen, die Anschlüsse erst fertig verlegt werden. Frau ist ja flexibel. 

Ich lerne viel dazu, gerade auch im Umgang mit der Spezie Mann. Denn Mann ist nicht gleich Mann, aber lassen wir das. 

So kam mir beim Blättern in der neuen CUT, die Anzeige vom Bauhaus gerade recht. Spüre ich doch Defizite bei mir. Ja, ich kann nicht so richtig handwerkern. Klar, man muss ja nicht alles können, aber es nervt mich schon, dass ich erst einmal selber gebohrt habe. Habe ich doch immer diese Stimme im Ohr, die mir sagt, "Hauptsache du triffst kein Stromkabel (da biste dann tot"), -aber so schnell stirbt es sich doch nicht!




Jedenfalls bieten die jetzt Women´s nights an, dort kann man dann unter seinesgleichen 
und kann das beigebracht bekommen, was einem gerade fehlt. Das ist was für mich und wenn es nur mal zum Gucken ist, wie so etwas laufen soll. Ist ja umsonst.

Also habe ich mich angemeldet und nicht nur ich, was mich besonders freut. So starten wir also zu dritt oder viert demnächst in unsere Nacht und kommen schlauer als vorher zurück. Schauen wir mal.

Eure