Montag, 27. August 2012

Auflösung....

... die Fliege von gestern krönt meine erste Nähmaschine, die ich irgendwann mal Ende der 80er Jahre "geerbt" habe. Auf ihr habe ich tatsächlich meine ersten Klamotten genäht.

Wie der Zufall es will, habe ich sie gestern für mich in ihrer Pracht wiederentdeckt.
(Wir benutzten sie eigentlich nur noch als Beistelltisch für den Toaster).
Auf ihr nähe ich nun nicht mehr, obwohl theoretisch wäre das möglich. Meine Jüngste möchte jetzt darauf nähen, dafür muss ich allerdings erst ein Gummi neu kaufen, welches den Schwung vom Fußpedal auf das "Schwungrad" für die Nadel überträgt. Mein Mann meint, dass sei kein Problem, ist es doch ein deutsches Produkt und irgendwer wird dieses Gummi noch produzieren. Ich hoffe, er hat recht. Nach ca. 100 Jahren ist es mir gestern in der Hand zerbröselt.


Heute geht die Maschine auf Reisen. Zusammen mit einem alten Bakelit Telefon. In der Firma meines Mannes werden Dinge ausgestellt, die um 1920 hergestellt wurden. Ein bisschen frische Luft schnappen, tut ihr gut und ich freue mich, wenn sie nette Blicke erntet. Hier kommen ein paar Eindrücke ihrer zeitlosen Schönheit.
Eure

Kommentare :

  1. Sie ist wirklich ein schöne alte Dame. Meine Oma nähte früher auf so einer Maschine. Sie wohnte bei uns im Haus und ich weiß noch heute wie es sich anhörte, wenn sie losratterte.

    Aber wehe wir Kinder kamen ihr zu nahe! Wir durften nur zuschauen, weil die Nähmnaschine Omas wertvollstes und liebstes Stück war.

    Liebe Grüße von Kirstin

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  2. Hallo,
    das ist eine wirklich wunderschöne Nähmaschine!
    Sehr, sehr attraktiv. Auf so einem ähnlichen Modell
    habe ich auch meine allerersten Nähfortschritte
    machen dürfen.
    Vielen Dank für die schöne Inspiration und Erinnerung.
    Liebe Grüße,
    Illa.

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  3. Wundervoll was fuer ein PRACHTSTUECK!!!!

    Sei lieb Gegruesst von Conny

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