Montag, 13. Januar 2014

Erikson oder auch runter vom Sofa..

...Gestern habe ich mit meiner Tochter für eine Klausur gelernt. Voller Enthusiasmus las sie mir dann das Stufenmodell von Erikson vor,  besonders den Teil, (und schaute zu mir herüber)

Stadium 7: Generativität vs. Stagnation und Selbstabsorption (Erwachsenenalter)

„Ich bin, was ich bereit bin zu geben.“
Generativität bedeutet die Liebe in die Zukunft zu tragen, sich um zukünftige Generationen zu kümmern, eigene Kinder großzuziehen. Erikson zählt dazu nicht nur eigene Kinder zu zeugen und für sie zu sorgen, er zählt dazu auch das Unterrichten, die Künste und Wissenschaften und soziales Engagement. Also alles, was für zukünftige Generationen „brauchbar“ sein könnte. Stagnation ist das Gegenteil von Generativität: sich um sich selbst kümmern und um niemanden sonst. Zu viel Generativität heißt, dass man sich selbst vernachlässigt zum Wohle anderer. Stagnation führt dazu, dass andere uns ablehnen und wir andere. Niemand ist so wichtig wie wir selbst. Wird die Phase erfolgreich abgeschlossen, hat man die Fähigkeit zur Fürsorge erlangt, ohne sich selbst dabei aus den Augen zu verlieren. Fixierungen können sich zeigen: in einer übermäßigen Bemutterung, in Leere und Langweile oder in zwischenmenschlicher Verarmung.

(Zitat Wikipedia)

Daraus resultiert für mich, es ist total wichtig...




...nicht stagnieren und nicht den ganzen Tag um sich selbst kreisen. Die Balance finden zwischen Spiel(z. B. Blog) und Leben. Darum versuche ich jetzt jeden Tag etwas zu verändern. Etwas woanders hinzustellen. Pläne sofort umsetzen anstatt lange zu träumen.  Gesagt, getan.

Der Kalender auf den ich die letzten Jahre geblickt habe, wurde heute ausgetauscht, (obwohl er immerwährend angelegt war). Die Bilderrahmen von A nach B verschoben. So soll es jetzt jeden Tag weitergehen. Mal sehen ob ich der Veränderung treu bleibe.

In Beziehungen weniger SMS schreiben, mal wieder telefonieren und persönlich treffen. 

In diesem Sinne, das Leben auf mich regnen lassen.

Eure




Kommentare :

  1. Das klingt gut Heike! Ich mag Veränderungen, wenn sie nicht wie ein Platzregen auf mich niederprasseln.
    Um geistig mobil zu bleiben, soll man jeden Tag einen anderen Weg zur Arbeit nehmen, las ich einmal. Ich finde Kalenderumhängen und Bilder verschieben erfüllen den gleichen Zweck und sind zeit - und energiesparender.
    Lieben Gruß
    Sabine

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    1. Hallo Sabine, dass schlime ist, das Veränderungen ungefähr 6 Monate benötigen, bis sich "neue Bahnen" im Hirn gelegt haben. Deshalb muss man wohl dranbeleiben. Lg Heike

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  2. Das klingt nach einem spannenden Vorsatz. Und zugleich wahnsinnig schwer. So würde es mir zumindest gehen, ich bin ein Gewohnheitstier, meine immer gleichen Rituale helfen es mir gut durchs Leben zu kommen. Und zugleich lähmen sie mich.
    Vielleicht ist dieser Post noch mal ein Anstoß das Eine oder Andere zu überdenken. Danke dafür !
    liebe Grüße
    Ute

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    1. Hallo Ute, auch für mich ist es schwer aus meiner "Komfortzone" heraus zu treten. Doch die Befürchtung irgendwann total unflexibel zu werden, macht so manches möglich. Lg Heike

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